Babyfachmarkt / Sicherheit
 

Gerade bei Babys und Kleinkindern sollte man von Anfang an gewisse Sicherheitsstandards in den eigenen vier Wänden einhalten. Die häufigsten Gefahren liegen hier bei Stürzen, beim Laufen, Zusammenstöße jeglicher Art, Schnittverletzungen bis hin zu Verbrühungen und Vergiftungen.

Da Ihre Kinder noch kein Bewusstsein für Gefahren entwickelt haben und alles in der Wohnung entdecken wollen, ist hier die Hemmschwelle sehr gering.

Klar ist auch, dass jeder Haushalt über Gefahrenquellen verfügt, diese gilt es einzuschränken, denn spätestens wenn Ihr Kind den sechsten Lebensmonat erreicht, beginnt die Mobilität und die Motorik des Krabbelns und Greifens nimmt rasch zu.

Da uns das Wohl Ihres Kindes am Herzen liegt, hier ein paar Tipps rund um’s Wohnen. Der allerwichtigste dabei ist: Lassen Sie Ihr Kind nie unbeaufsichtigt! Es muss zuerst lernen, mit den verschiedenen Gefahren richtig umzugehen.

Das Kinderzimmer

Achten Sie bei Ihrem Babybett auf Gefahrenquellen wie Decken, Kissen und Spielzeuge, diese benötigen Sie in den ersten Monaten nicht. Ihr Kind kann leicht beim Drehen oder Ziehen dieser, Atembeschwerden bekommen. Beachten Sie auch unsere weiteren Tipps in der Kategorie Kinderbett (Verlinkung).

Ist Ihr Kind größer und kann sich schon an den Gitterstäben hochziehen, sollte die Matratze absenkbar sein, bzw. der Abstand zwischen Matratze und Höhe der Gitterstäbe mindestens bei 60 Zentimeter liegen. Prüfen Sie regelmäßig die Befestigung der einzelnen Stäbe.

Auch die Wickelkommode stellt eine Gefahr da. Lassen Sie Ihr Kind nie alleine zurück beim Wickeln. Schnell bewegt sich das Baby und ehe Sie es merken, kann es bereits gestürzt sein. Sie sollten Ihr Kind mit einer Hand immer gut festhalten können. Checken Sie vor dem Wickeln auch die Kommodenoberfläche, ob hier versehentlich Kleinteile herumliegen, die dort nichts zu suchen haben und entfernen Sie diese.

Prüfen Sie Ihr Kinderzimmer auf scharfe Möbelkanten und –ecken und versuchen Sie diese zu entschärfen mit entsprechenden Ecken- und Kantenschützern! Gerade beim Laufen lernen passieren immer wieder Zusammenstöße mit Möbelstücken. Dies gilt natürlich auf für die restliche Wohnung.

Das Badezimmer

Hier sind vor allem Verbrühungsgefahren und Stürzen entgegenzuwirken. Sobald der Wasserhahn heiß aufgedreht wird, ist es passiert. Zeigen Sie Ihrem Kind in welcher Position der Wasserhahn stehen muss, beziehungsweise verlassen Sie ihn immer in der Stellung, wie es am besten für Ihr Kind ist. Auch beim Duschen oder Baden lauern ein paar Tücken. Besorgen Sie sich rutschfeste Unterlagen und bringen Sie die Erwachsenduschutensilien in Sicherheit.

Bleiben Sie beim Baden bitte stets bei Ihrem Kind! Es kann leicht ins Wasser rutschen und die Gefahr eines Unfalls durch Ertrinken ist sehr hoch! Außerdem sollten Sie Ihre Putzmittel und -utensilien so unterbringen, dass Ihr Kind nicht an diese herankommt, da hier beim Verschlucken sehr giftige Stoffe enthalten sind.

Die Küche

Die Küche stellt einen besonders gefährlichen Ort da, hier drohen ebenso Verätzungen und Vergiftungen durch Putzmittel oder auch durch Medikamente. Zudem steigt das Risiko von Verbrennungen oder Verbrühungen am Herd oder Ofen, ist ihr Kind bereits mobil und klettert auf Anrichten oder Stühle. Prüfen Sie ebenso Kabel, die leicht zu erreichen sind.

Besteckschubladen, zerbrechliche Gegenstände und schwere Küchenutensilien sollten mit einer Kindersicherung versehen oder außer Reichweite gebracht werden. Denken Sie auch an den Verschluss von Mülleimern, diese sind für Kleinkinder ein leichtes Spiel und schnell wird sich davon etwas in den Mund gesteckt. Versehen Sie auch Ihren Kühlschrank mit einem Sicherheitssperrriegel.

Verzichten Sie auf Tischdecken beim Essen. Die Zipfel verführen zum Ziehen und Geschirr oder heiße Getränke könnten auf Ihr Kind stürzen.

Das Wohnzimmer

Auch hier sind viele Kabel, die geprüft werden sollten. Zudem kontrollieren Sie Ihre kleinteiligen Dekorationen oder leicht umzukippende Möbel. Schmale Regale sollten immer an der Wand befestigt sein.

Treppen und Türen

Wenn Sie Treppen innerhalb Ihres Zuhauses haben, ist das Anbringen von Treppenabsperrgittern unerlässlich. Prüfen Sie die Gitterstäbe und Verschlüsse dieser bitte regelmäßig auf Abnutzung und Funktionalität. Auch vorhandene Geländer bitte auf Festigkeit und Unversehrtheit kontrollieren.

Sie müssen sehr stabil sein und einiges aushalten.
Verwenden Sie Türstopper, damit beim versehentlichen Türen schließen nicht die Finger Ihres Kindes eingeklemmt werden können. Es gibt ebenso zusätzliche Türgitter, damit das Kind von bestimmten Bereichen ferngehalten werden kann.

Laufstall

Eine große Erleichterung und mehr Freiheiten bieten die Laufställe. Das Baby ist hier vor Gefahren sicher und hat einen überschaubaren Aktionsradius. Selbstverständlich sollten Sie Ihr Kind nicht stundenlang dort absetzen, er ist lediglich geeignet für eine kurzzeitige Möglichkeit, wenn Sie gerade in der Küche oder im Bad ungestörte Tätigkeiten ausführen müssen.

Achten Sie auf die Mobilität des Laufstalles, so können Sie Ihr Kind in jeden Raum mitnehmen, wo Sie sich selbst gerade aufhalten.
Zur Beschäftigung im Laufstall dienen altersgerechte Spielsachen wie Rasseln, Knisterwürfel oder Stofftiere.

Für alle Räume gilt:

Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Kindes. Machen Sie einfach mal einen kleinen Test. Knien Sie sich in jedem Raum an verschiedenen Stellen hin und sehen sich um. Woran kann das Kind kommen, woran kann es sich hochziehen und so weiter.

Versehen Sie Steckdosen mit speziellen Kindersicherungen und verstecken Sie Elektrokabel. Achten Sie bei Gardinen auf herabhängende Kordeln oder Bänder, die sich gut zum Hochziehen eignen. Benutzen Sie Pflanzenerdegitter und stellen giftige Pflanzen sowie Blumen außer Reichweite des Kindes. Bringens Sie Fenstersicherungen an, hier gibt es unterschiedliche Kindersicherungssysteme.

Benutzen Sie unter Teppichen oder Läufern Anti-Rutsch-Matten, falls diese keine Unterbodengummierung vorweisen. Gewöhnen Sie sich an, immer alles nach Gebrauch zu verräumen, lassen Sie keine Kleinteile liegen. Halten Sie Ihr Kind von offenen Feuerquellen wie Kamine und Kerzen fern.

Ein Muss für Ihr Zuhause ist eine Erste-Hilfe-Ausrüstung, besorgen Sie sich einen Erste-Hilfe-Koffer und machen sich mit den Utensilien vertraut, so dass Sie bei Bedarf schnell handeln können.

Bitte bedenken Sie, dass die Sicherheit Ihres Kindes immer vor geht. Also nehmen Sie optische Einschränkungen, viel Zusatzaufwand und Investitionen in Kauf. Die Sicherheit Ihres Sonnenscheins sollte es Ihnen wert sein!

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